Die grundlegenden Anforderungen an Titandioxidpigmente (Titanweiß) sind normiert. Die am häufigsten verwendete Norm ist die internationale Norm ISO 591-1:2000. Auf einigen Märkten genießen jedoch nationale Normen eine größere Bedeutung: ASTM D476-00 oder GOST 9808-84.

Prüfverfahren für bestimmte Titandioxidparameter sind im Normenwerk ISO 787 enthalten.
TYTANPOL®-Pigmente werden nach der Betriebsnorm ZN-ZCh-435:2007 gefertigt, in Übereinstimmung mit der Norm PN-EN ISO 591.

Die technische Normung legt nur die grundlegenden Anforderungen an das Pigment fest und berücksichtigt nicht in vollem Umfang die Erfordernisse, die sich aus einer bestimmten Anwendungsspezifikation oder aus den Erwartungen des individuellen Abnehmers ergeben. Das Anforderungsprofil wird daher in solchen Fällen zwischen dem Abnehmer und dem Pigmenthersteller vereinbart.

Neben den Normen, die sich direkt auf Titandioxid beziehen, finden weitere Normen Anwendung, die Anforderungen an Pigmente bei bestimmten Anwendungen spezifizieren. Beispiele für solche Normen sind EN 71-3:1994 oder ASTM F963-03 über die Sicherheit von Spielzeug.

WISSENSBASIS

Titandioxidpigmente werden aus schwarzen Rohmaterialien hergestellt.

Die Chemie ist ein Gebiet voller Überraschungen. Ja, es ist wahr. Das beste Weißpigment wird aus schwarzem Rohmaterial hergestellt, vor allem aus Ilmenit (natürliches Mineral) oder Titanschlacke (Erzkonzentrate).

Eisensulfat – ein anerkanntes Zwischenprodukt in der Chemieindustrie

Seit vielen Jahren wird Eisensulfat zur Herstellung von Koagulationsmitteln für die Abwasserreinigung und -aufbereitung verwendet. Es dient auch der Herstellung von Eisenpigmenten. In der Zementindustrie wird es als Reduktionsmittel von sechswertigem Chrom verwendet, das nekrotisierende [...]