Titandioxid ist stabil, nicht-reaktiv, hat keine korrosiven Eigenschaften und ist nicht entflammbar. In seiner Reinform ist es nicht giftig und enthält nur Spuren von Schwermetallen.

Aufgrund der Partikelgröße im Submikron-Bereich weisen Titandioxidpigmente eine natürliche Tendenz zur Staubbildung auf. Obwohl eine karzinogene Wirkung auf den menschlichen Körper bei
Einatmung feiner Titandioxidpartikel nicht nachgewiesen werden konnte, müssen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Atemsystems bei erhöhter Staubbildung ergriffen werden. Ein
kurzer Haut- oder Augenkontakt mit dem Pigment führt nicht zu Irritationen.

Eine längere Exposition sollte jedoch vermieden werden, um eine Austrocknung des Gewebes durch die kleinen Partikel zu verhindern.

Finden diese Maßnahmen Beachtung, sind Titandioxidpigmente im Prinzip ungefährlich. Sie stehen nicht auf der Liste gefährlicher Stoffe. Sie unterliegen auch keinen besonderen Auflagen nach den Vorschriften von ADR, IATA, IMDG oder RID für den internationalen Straßen-, See- oder Bahnverkehr. Sie sind somit sicher in Transport, Anwendung und Gebrauch.

Detaillierte Informationen zur Nutzungssicherheit unserer Pigmente erhalten Sie nachstehend im Sicherheitsdatenblatt.

WISSENSBASIS

Titandioxidpigmente werden aus schwarzen Rohmaterialien hergestellt.

Die Chemie ist ein Gebiet voller Überraschungen. Ja, es ist wahr. Das beste Weißpigment wird aus schwarzem Rohmaterial hergestellt, vor allem aus Ilmenit (natürliches Mineral) oder Titanschlacke (Erzkonzentrate).

Eisensulfat – ein anerkanntes Zwischenprodukt in der Chemieindustrie

Seit vielen Jahren wird Eisensulfat zur Herstellung von Koagulationsmitteln für die Abwasserreinigung und -aufbereitung verwendet. Es dient auch der Herstellung von Eisenpigmenten. In der Zementindustrie wird es als Reduktionsmittel von sechswertigem Chrom verwendet, das nekrotisierende [...]